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Chronik des SK Unterschützen

 

Gründungsjahr: 1975

Vereinsfarbe: weiß

Dachverband: ASVÖ

Mitglied: Burgenländischer Fußballverband

 Geschichte

Fußballer aus Unterschützen waren schon seit jeher gefragte Leute und kamen vorwiegend in den Mannschaften von Oberwart, Bad Tatzmannsdorf oder Oberschützen zum Einsatz.

In einigen Pionieren reifte immer mehr der Wunsch nach einem eigenen Verein in Unterschützen. Einer der größten Verfechter für den SK Unterschützen war Horst Karner. Mit seinen Mitstreitern Simon Alfred, Simon Johann, Böhm Adolf, Ulreich Johann, Zetter Gerhard und Benedek Robert (bildete auch den Vorstand) wurde viel Überzeugungsarbeit geleistet und das schier unmögliche wahr gemacht. Mit dem Datum 19.12.1974 wurde durch die Sicherheitsdirektion für das Land Burgenland „Die Bildung des Vereines SK UNTERSCHÜTZEN mit dem Sitz in Unterschützen gem. § 7 des Vereinsgesetzes nicht untersagt“.

Durch die Gemeinde Oberschützen wurde mit Wirksamkeit 30.05.1975das Grundstück Nr. 460/2 (alter Sportplatz) bis auf weiteres zur Benützung als Sportplatz zur Verfügung gestellt.

Am 10.08.1976, ein Jahr nach Aufnahme des Spielbetriebes fand die Kommissionierung des Sportplatzes durch die beiden BFV-Funktionäre Johann Perkowitsch und Emmerich Kuch statt. Das Spielfeld wies die Ausmaße von80 x 47Meter auf und die Umkleidekabinen waren in der Garage des heutigen Rasthaus Simon vorhanden. In den Genuss einer Dusche kam, für heutige Verhältnisse nicht mehr vorstellbar, nur der Schiedsrichter.

Mit Wirksamkeit 00.00.0000 trat der SK Unterschützen dem ASVÖ, Landessektion Burgenland, bei und ist seit dieser Zeit ordentliches Mitglied. Das offizielle Schreiben um Aufnahme in den Burgenländischen Fußballverband ist datiert mit 10.06.1975 und gezeichnet von Obmann Horst Karner. Damit war der wichtigste Schritt getan und der SK Unterschützen erstmalig in der Saison 1975/1976 an der offiziellen Meisterschaft des BFV teil.

 

Um an der Meisterschaft teilnehmen zu dürfen mussten 28 Spieler nominiert werden. Die Kämpfer der 1. Stunde für den SK Unterschützen (in der Klammer die Jahrgänge):

Simon Werner (1948), Schuh Hans (1946), Zetter Hans (1949), Luif Hans (1957), Portschy Gottlieb (1948), Krautsack Manfred (1954), Grabenhofer Werner (1954), Portschy Hans (1956), Prekl Walter (1956), Krautsack Hans (1954), Krautsack Adolf (1956), Kuch Dietmar (1960), Jany Reinhard (1956), Kremsner Roland (1958), Zetter Gerhard (1951), Benedek Robert (1948), Kurz Gustav (1942), Böhm Adolf (1948).

 

Mit dem Erreichten gab man sich aber noch lange nicht zufrieden. Es wurde schon bald nach einem Areal für einen neuen Sportplatz gesucht und seit man durch die Gemeinde das Grundstück der heutigen Sportanlage zur Verfügung gestellt bekam, wurde fleißig an der Errichtung einer neuen Sportanlage gearbeitet.

Am 02. August 1983 wurde das heutige Hauptspielfeld durch einen Ingenieur kommissioniert und in der Vorstandssitzung vom 09. November 1983 vom Burgenländischen Fußballverband genehmigt. Die neuen Ausmaße des Spielfeldes betragen 98,70 x 65 Meter.

Die offizielle Einweihung des Sportplatzes und die Kabinenweihe fanden am Donnerstag, dem 15.08.1985 statt. Programm: 13.30 Uhr: Fußballmatch der Knaben Unterschützen gegen Riedlingsdorf, 14.30 Uhr: Sportplatzeröffnung und Kabinenweihe, 15.30 Uhr: Eröffnung mit dem Match SK Unterschützen gegen SV Oberwart.

Im Jahre 2006 wurde die Sportanlage Unterschützen auf die notwendigen zeitgemäßen Rahmenbedingungen entsprechend erweitert und am Sonntag, den 18. Juni 2006 fand die offizielle Kabineneinweihung mit Festgottesdienst und der 30+1 Feier am Sportplatz statt.

Der SK Unterschützen verfügt somit über 4 Umkleidekabinen, wobei die Kabinen mit Trennwänden ausgestattet sind und je nach Bedarf zu Seminarraum, Arzt- und Massageraum, bzw. Büro umfunktioniert werden kann. (Arbeitsaufwand ca. 5 Minuten).

Der SK Unterschützen verfügt weiters über 3 Mannschaftsduschen und eine WC-Anlagen.

Weiters wurde im Sommer 2006 das Haupt-Spielfeld auf internationalen Standard vergrößert – 103 m x 68 m.

Eingeweiht wurde das neue Spielfeld vor ca. 700 Zuschauern mit dem Spiel Thermenauswahl (Betreuerduo Brunner-Szabo Andreas – Halper Wolfgang sowie 9 Unterschützer Spielern mit Kapitän Kuch Arno) gegen die international bekannte Spitzenmannschaft Lazio Rom am 19.7.2006.

Das zweite Spielfeld wurde im Juli 2007 vom BFV kommissioniert und kann jetzt für Meisterschaftsspiele verwendet werden.

Die Größe des zweiten Platzes beträgt 96 m x 64 m und kann aufgrund der transportablen Tore den jeweiligen Trainingsgegebenheiten angepasst werden.

Weiters wurden direkt vor dem Haupteingang zur Sportanlage genügend Parkplätze errichtet.

In den 37 Jahren seines Bestehens hat sich der SK Unterschützen zu einem erfolgreichen und aus dem kulturellen Leben von Unterschützen kaum wegzudenkenden Verein entwickelt.

Die Höhepunkte unseres Vereines waren mit Sicherheit die drei Meistertitel in der 2. Klasse A-Süd in den Jahren 1979/1980 und 2002/2003, die letztendlich zum Aufstieg in die 1. Klasse A-Süd berechtigten, sowie 2007/2008 in der 1. Klasse A-Süd und damit der Aufstieg in die 2. Liga Süd. Nach dem Abstieg 2010 spielt der Verein derzeit wieder in der 1. Klasse A-Süd. Im Jahr 2012 gelang erneut der Aufstieg in die 2. Liga Süd.

Vor allem im Nachwuchsbereich war der SK Unterschützen ein Vorzeigeverein. So konnten in den verschiedenen Altersstufen zahlreiche Achtungserfolge erzielt werden. Wie zum Beispiel:

 Schülermeister der Gruppe Süd-A 1982/1983

Burgenländischer Jugendmeister 1990/1991

Burgenländischer Jugend-Vizemeister 1991/1992

U 10-Meister 1996 und 2000

U 14-Meister 2003

U 15-Meister 2004

Unter Führung von „Sportdirektor“ Richard Luif wurde unsere Damenmannschaft 1977 1. Burgenländischer Damenmeister und eine Saison darauf Burgenländischer Vizemeister.

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass jungen Menschen Teamgeist, sportliche Fairness, Solidarität und Toleranz vermittelt wird. Durch den erzieherischen Wert des Sportes wird ein wesentlicher Grundstein für eine persönliche Entwicklung des Menschen geschaffen. Wir hoffen, dass die Jugend von Unterschützen von der gebotenen Möglichkeit, im eigenen Ort Sportbetreiben zu können, Gebrauch macht. Die Voraussetzungen dafür werden vom Verein insofern geschaffen, als, im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen, die Jugend beim SK Unterschützen jederzeit eine Chance erhält.

Zum Schluss dieses kurzen Rückblickes soll noch eine Besonderheit des SK Unterschützen erwähnt werden, die den Verein weit über die Bezirke hinaus bekannt gemacht hat und teilweise mit Bewunderung von anderen Vereinen verfolgt wird:

 Der SKU war bis 2010 österreichweit einer von wenigen Vereinen, der ohne Legionäre Meisterschaften bestritt und nur mit eigenen Spieler-Talenten aus der näheren Umgebung das Auskommen fand.

Durch den Umstand, dass auch in Unterschützen durch geburtenschwache Jahrgänge weniger Kinder zum Fußball kamen, musste man 2010 diesen Weg verlassen. Aus diesem Grund verpflichtet der SKU zwei ungarische Legionäre um den drohenden Abstieg noch zu verhindern. Desweiteren konnte man noch ein paar andere hochklassige Spieler verpflichten. Jedoch konnte diese Truppe den Abstieg nicht verhindernMan konnte jedoch in der Saison 2009/2010 einen Achtungserfolg landen, denn der SKU besiegte Auswärts den späteren Meister Eberau.

Nach dem Abstiegt trennte sich der SKU von einigen Spieler und holte 2 neue sehr starke Legionäre, Dominik Bozak und Neven Bujanic. Die Hinrunde glich sich einer Achterbahnfahrt. In der Mitte der Rückrunde trennte man sich vom Trainer Moses Enguell und Obmann Kirnbauer holte Alfred Schermann zum SKU. Dieser brachte die Mannschaft wieder einwenig auf Spur und feierte einen versöhnlichen Saisonabschluss.

Im Sommer 2011 war der Beginn der  Ära Domjanic. Er brachte auch den Stürmer Nikola Golenja nach Unterschützen. Vom ersten Training an spürte man die Euphorie die dieser Trainer vermittelte. Er formte eine junge Mannschaft. Der Saisonbeginn war noch viel versprechend  jedoch erfolgte dann der Einbruch und die Achterbahnfahrt ging von neuem los. Im Winter ging es dann ins Trainingslager nach Deutschlandsberg. Dort wurde der Grundstein für die furiose Rückrunde gelegt. Im ersten Spiel jedoch eine Rückschlag. Doch nach der 4:1 Niederlage verlor der SKU kein Spiel mehr spielte nur mehr 2mal unentschieden. Das Ergebnis dieses tollen Laufes war der Vizemeister Titel und der Aufstieg in die 2. Liga Süd. Außerdem wurde Nikola Golenja Torschützenkönig. Der Zusammenhalt des Teams war grandios.

Die Vorbereitung auf die Saison 2012/2013 war eine kurze, die mit vielen Transfers begann. Die Euphorie vor dem ersten Spiel gegen Markt Allhau war groß. Diese nahm man auch ins Spiel und schickte den UFC mit 4:1 nach Hause. Auch danach konnte man mit der Herbstsaison zufrieden sein. Lediglich gegen Ende musste man viele Niederlagen einstecken. Die Wintervorbereitung verlief optimal, man fuhr sogar ins Trainingslager nach Kroatien. Dort hatte man aber ein wenig Pech mit dem Wetter. Es kamen auch noch 2 weitere Spieler hinzu. Man war also für eine spannende Rückrunde bereit. In den ersten Spielen machte man nicht viele Punkte. Nach dem 5:0 Sieg in Großpetersdorf dachte man, man habe die Krise überwunden. Doch in den Wochen danach verschlechterte sich das Spiel immer weiter. Man hielt lang am Trainer fest, jedoch 4 Runden vor ende musste Zeljko Domjanic dann gehen. Die restlichen Spiele übernahm der Kapitän Berthold Benedek das Ruder. Anfangs war auch unter ihm keine Steigerung in Sicht. Jedoch in den letzten 3 Runden machte man wichtige Punkte. Auch aufgrund der Fairness der anderen, die Spiele mit vollem Ehrgeiz zu bestreiten konnte man den Klassenerhalt in wahrlich letzter Sekunde schaffen.

Ganz kurz noch einige Zahlen: Beim SK Unterschützen sind derzeit inklusive der Nachwuchsspieler, Spieler, Funktionäre und freiwilligen Helfern 60 Personen involviert. Bei ca. 450 Einwohnern sind das immerhin über 15 % der Ortsbevölkerung, die unseren Verein in irgendwelcher Form unterstützen und aufrechterhalten.

Weiters hat der SKU mit heutigem Tage ca. 150 Mitglieder, d.h. jeder 3 Unterschützer ist Mitglied unseres Vereines. Daraus sehen wir, wie sich die Ortsbevölkerung mit unserem SKU identifiziert und darauf können wir stolz sein!!!!